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Lehrer Burnout

Das Lehrer Burnout stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit der Lehrkräfte dar. Oftmals wird hier schlichtweg Stress als Ursache angesehen, doch so einfach ist es nicht, denn nicht jeder, der unter stressigen Situationen leidet, erkrankt am Lehrer Burnout.

Das Syndrom ist vielmehr das Ergebnis von vielen gescheiterten Belastungs-Bewältigungsversuchen, also von unbewältigtem Stress. Bei Lehrern sind zum Beispiel unmotivierte Schüler, überfüllte Lehrpläne sowie viel zu große Klassen Belastungen, die mit der Zeit nicht mehr bewältigt werden können.

Dazu kommt der Druck, „alles richtig machen zu wollen“, seinen Schülern eine Hilfe und freundlicher Ansprechpartner bei den unterschiedlichsten Situationen zu sein. Alles zusammengenommen, kann dazu führen, dass die Belastungen immer schwerer werden und im gleichen Atemzug die Möglichkeiten zur Stressbewältigung abnehmen. Somit fühlen sich viele Lehrer oftmals „ausgebrannt“ und das auf körperlicher sowie auf seelischer Ebene.

Lehrer Burnout: Warnsignale im Vorfeld

Doch der Lehrer Burnout stellt sich nicht plötzlich, von heute auf morgen ein. So ist es durchaus möglich, einige Warn-Signale im Vorfeld zu erkennen. So treten in der ersten Vorstufe der Erkrankung unter anderem Anzeichen einer Überforderung sowie Angespanntheit auf.

In der zweiten Stufe gesellen sich Inkompetenzgefühle sowie Unzufriedenheit ebenso dazu, wie das Gefühl der Erfolglosigkeit. Aber auch eine ungerichtete Wut ist ein Anzeichen für einen sich anschleichenden Lehrer Burnout. Dazu greifen in dieser Phase manche Lehrkräfte vermehrt zu diversen Suchtmitteln. Aber auch körperliche Symptome wie, etwa Migräne, können auftreten.

In der dritten Phase von dem Lehrer Burnout macht sich eine gewisse Apathie breit, ein Gefühl der Sinnlosigkeit.Des Weiteren leiden die Betroffenen hier unter einer emotionalen Gleichgültigkeit sowie einer inneren Selbstaufgabe. Ebenso treten Erschöpfungen bei den kleinsten Anforderungen auf und auch die soziale Isolation ist beim Lehrer Burnout kein Einzelfall.

Vorbeugende Maßnahmen

Allerdings ist man dem Lehrer Burnout nicht vollkommen ausgeliefert, denn wer die Symptome frühzeitig erkennt der kann ein solches „Ausbrennen“ behandeln lassen. Das kann beispielsweise in einer Kurklinik ebenso geschehen, wie in einer Therapie oder einem Coaching.

Doch es ist ebenfalls möglich, dem Lehrer Burnout vorzubeugen. So ist es zum Beispiel ratsam, frühzeitig damit anzufangen, auch einmal „Nein“ zu sagen und ein Überengagement zu vermeiden. Ebenso hilfreich ist es, wenn die eigenen, oftmals viel zu hochgesteckten Ziele niedriger und der Perfektionismus in Grenzen gehalten wird. Dazu gehört auch, dass man nicht jeden Fehler bei sich selbst sucht.

Sehr wichtig, um das Lehrer Burnout nicht aufkommen zu lassen, sind ebenfalls soziale Kontakte. Zusätzlich sollte man jedoch die Bedürfnisse des eigenen Körpers nicht vernachlässigen. Dazu gehört beispielsweise eine Energie spendende Ernährung ebenso, wie das Ausschlafen am Wochenende. Doch auch ein Ausgleich zu dem herrschenden Stress im Beruf ist ungemein wichtig, sodass das Lehrer Burnout keine allzu große Chance hat, aufzutreten.

Entlastungsstrategien versus Lehrer Burnout

Heutzutage findet man gleich eine Vielzahl von Entlastungsstrategien vor, die helfen, einem Lehrer Burnout vorzubeugen. So kann der allzu anstrengende Alltag mit den Schülern beispielsweise ganz hervorragend beim Yoga oder auch bei einer Meditation vergessen werden.

Hierbei steht die körperliche Entspannung ebenso im Mittelpunkt, wie das geistige Wachstum. Bei Lehrern treten oftmals aus den unterschiedlichsten Gründen heraus Rückenschmerzen auf, sodass sich hier auch ein Rückentraining sehr gut auswirkt. Doch auch autogenes Training bietet sich wunderbar dazu um, um zur Ruhe zur kommen und dem Lehrer Burnout entgegenzuwirken.