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Krankschreibung Burnout

Gerade in den letzten Jahren häufen sich die Meldungen zum Thema Krankschreibung Burnout.

Immer mehr Menschen leiden in ihrem Berufsalltag unter den Anzeichen von Erschöpfung und Sinnlosigkeit der eigenen Tätigkeit gegenüber.

Wird der Druck zu groß, beginnt ein schleichender Krankheitsverlauf bis hin zum Burnout und als Folge meist die Krankschreibung Burnout.

Was bedeutet Krankschreibung Burnout?

Die Krankschreibung Burnout ist ein Sammelbegriff für die verschiedensten Symptome. Grund für eine Krankschreibung Burnout ist ein Zustand von körperlicher und seelischer Erschöpfung.

Auch ein emotionaler Erschöpfungszustand tritt meist noch zusätzlich auf. Eine Krankschreibung Burnout ist dabei das Resultat eines länger andauernden Zustandes der Überforderung und Überarbeitung.

Welche Anzeichen gibt es für einen Burnout?

Bei dem Auftreten eines Burnouts wird der eigene Job zumeist zur richtigen Qual. Der Arbeitstag zieht sich endlos dahin, Kontakt und Gespräche mit Kollegen kosten große Überwindung und es entstehen Zweifel am Sinn der beruflichen Tätigkeit.

Es treten vermehrt körperliche Symptome auf. Eine große Müdigkeit überkommt die Betroffenen, sodass das morgendliche Aufstehen jedesmal zur Qual wird. Ist das Aufstehen dann vollzogen, treten zumeist Schwindel, Kopfschmerzen und eine unendliche Schwere der Glieder auf.

Oftmals werden diese Beschwerden nur noch mit Hilfe von Medikamenten in den Griff bekommen. Auch ein Konsum suchtfördernder Substanzen, wie etwa steigender Alkoholkonsum, kann eine Folge sein. Daraus resultierend folgen weitere belastende Zustände, wie beispielsweise sozialer Rückzug,

Vernachlässigung von Hobbys und Freunden. Auch die Angst, bei einer Krankschreibung Burnout nicht ernst genommen zu werden, spielt hier eine Rolle. Am Ende steht dann die soziale Isolation. Es beginnt ein nächtliches Grübeln und dadurch bedingter Schlafmangel. Ein Burnout ist also ein wahrer „Teufelskreis“.

Wann sollte eine Krankschreibung Burnout in Erwägung gezogen werden?

Jeder Arbeitnehmer kennt das Gefühl der Erschöpfung nach einem harten Arbeitstag. Dieses Gefühl ist auch völlig normal und es gibt genügend Strategien, damit umzugehen. Eine sportliche Betätigung, einmal richtig ausschlafen oder eine Urlaubsreise helfen meist über diesen Zustand der Erschöpfung hinweg.

Wenn diese Methoden allerdings nicht mehr funktionieren, wird es ernst. Hier sollte auf jeden Fall ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Eine Krankschreibung Burnout ist heute keine Seltenheit mehr und der Betroffene sollte daher auch keine Scheu haben, sich seinem Arzt anzuvertrauen.

Wie wird bei einer Krankschreibung Burnout therapiert?

Bei einer Krankschreibung Burnout zielt die Therapie in der Hauptsache auf eine Verminderung von Stress. Hierbei gibt es allerdings kein Patentrezept. Die Therapiestrategien variieren dabei zwischen individuumsspezifischen Ansätzen und arbeitspsychologischen Strategien.

Das Hauptziel jeder Therapie ist es, den Betroffenen in seinen sozialen Ressourcen zu stabilisieren. Durch die Therapie soll der Patient stressresistenter werden, um so das Risiko eines erneuten Burnouts zu senken.

Umsetzungsbarrieren durchbrechen

Ein großes Problem bei der Behandlung oder auch Prävention von Burnout ist die geringe Bereitschaft der Betroffenen. Die Anzeichen von Burnout werden ignoriert und es wird versäumt, rechtzeitig erfolgreiche Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Daher sollte jedem bewusst werden, dass eine Krankschreibung Burnout kein Makel ist. Im Gegenteil, durch ein rechtzeitiges Eingreifen kann der „Teufelskreislauf Burnout“ erfolgreich durchbrochen werden. Der Patient lernt mithilfe diverser Strategien, besser mit seinem Stress und dem Arbeitsalltag umzugehen.

Ziel ist es somit, nach einem erfolgreich therapierten Burnout genügend Eigenstrategie zu besitzen, um im besten Falle eine weitere Krankschreibung Burnout vermeiden zu können.