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Burnout Prophylaxe

Tausende Menschen sind allein in Deutschland am sogenannten Burnout – Syndrom erkrankt, hinzu kommt eine vermutlich sehr hohe Dunkelziffer von Erkrankten.

Dabei ist das Burnout – Syndrom eine Ernst zu nehmende Krankheit, die nicht selten mit schlimmen Depressionen einhergeht, solange nicht bewusst betriebene Burnout Prophylaxe Abhilfe schafft.

Burnout zerstört das Leben eines Betroffenen und seines gesamten sozialen Umfelds.Verursacht wird Burnout durch zu hohe Belastung, zumeist im Berufsleben. Ständige Rufbereitschaft, eine hohe Anzahl von Überstunden oder Arbeit vom Büro mit nach Hause nehmen können der Auslöser der psychischen Krankheit sein.

Diesem Druck hält der Betroffene meist über einen langen Zeitraum hinweg Stand. Doch ohne Burnout Prophylaxe ist der Stress meistens zu groß und es folgt der Zusammenbruch.

Burnout – die Anzeichen

Ständige Abgeschlagenheit, das Gefühl einer kontinuierlichen Erschöpfung und das Denken, es keiner Person Recht machen zu können sind die ersten Alarmsignale der Seele. Der Betroffene ist ständig müde.

Trotzdem finden diese Leute keinen Schlaf. Am Morgen erwachen die Betroffenen erschöpft und ohne Perspektive für den Tag. Die Konzentration schwindet, es wird schwieriger effizient zu arbeiten. Und am Ende des Tages werden soziale Kontakte zu Freunden oder der Familie gemieden.

Patienten mit Burnout fallen in ein tiefes Loch der Leere. Ihre charakterlichen Züge verändern sich zusehends. Hilfsangebote aufmerksamer Mitmenschen zur Burnout Prophylaxe werden meist nicht angenommen.

Burnout Prophylaxe – Ist Vorbeugen möglich?

Medikamente gegen das Burnout gibt es nicht. Die einzige Hilfe für Betroffene ist der Besuch eines Therapeuten, der auf das Problem eingeht und darauf reagiert. Doch solange ein paar Regeln zur Burnout Prophylaxe beachtet werden, muss es nicht zum Äußersten kommen. Burnout Prophylaxe ist einfach und leicht durchführbar.

Eine mögliche Burnout Prophylaxe ist, auch einmal „Nein“ zu den Vorgesetzten zu sagen, zu erklären, dass das bisherige Arbeitspensum ohnehin sehr hoch ist, und bevor eine neue Aufgabe übernommen wird, sollten laufende Arbeitsgänge abgeschlossen werden.

Nicht jede Überstunde muss übernommen werden. Und das Eingeständnis, eine weitere Zusatzaufgabe nicht übernehmen zu können, ist kein Zeichen von Schwäche und wird von den meisten Vorgesetzten als ehrliches Feedback aufgenommen.

Eine weitere Burnout Prophylaxe

ist das Erstellen einer To – Do – Liste. Diese sollte eine saubere Übersicht über die Tagesaufgaben enthalten. Dies ist eine sehr gute und visuelle Art der Burnout Prophylaxe. Stück für Stück wird diese Liste angegangen, erledigte Aufgaben werden markiert.

Durch diese Burnout Prophylaxe sieht der Mitarbeiter sein erledigtes Arbeitspensum, und somit schwarz auf weiß, was erledigt wurde. Durch dieses Wissen stellt sich oft ein Erfolgsgefühl ein, die Gewissheit etwas geschafft und die Zeit genutzt zu haben.

Eine der wichtigsten Burnout Prophylaxe

ist es jedoch, die Arbeit sprichwörtlich vor der Haustür zu lassen. Das heißt, dienstliche Aufgaben haben am Arbeitsplatz zu verbleiben, es werden keine Aufgaben mit nach Hause genommen. Nach Dienstschluss sollten auch keine geschäftlichen Telefonate mehr geführt werden.

Denn Dienstschluss ist die Zeit, die der Familie, Freunden und der Erholung gehört. Eine Erholung, die redlich verdient wurde und notwendig ist, um für neue Aufgaben zu regenerieren.

Die oben angeführten Beispiele der Burnout Prophylaxe sind nur ein kleiner Teil. Es gibt viele weitere Möglichkeiten der Burnout Prophylaxe, die jeder Betroffene individuell für sich finden muss.